Abschieds-Tournee von Alla Pugatschowa auch in Deutschland
Alla Pugatschowa gilt als Mutter der russischen Pop-Kultur. Schon in den 1970er Jahren verband sie mit ihren neuen Musikformen westliche Rhythmen mit russischen Melodien.
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Die Legende Alla Pugatschowa
Alla Pugatschowa verband in den 1970er Jahren mit ihren neuen Musikformen erstmals westliche Rhythmen mit russischen Melodien. Dabei experimentierte sie mit verschiedenen Liederarten, vom Volkslied über die Romanze bis zum Hard-Rock.
Die Popularität von Alla Pugatschowa in der Sowjetunion erreichte in den 1980er Jahren bis dahin völlig unbekannte, fast neurotische Ausmasse. Ihre Songs belegten jahrelang die Hitparaden und Pugatschowa unternahm als erste sowjetische Sängerin Welttourneen. Dabei stand sie unter anderen mit ABBA und Joe Dassin zusammen auf der Bühne. Mit Udo Lindenberg sang Alla Pugatschowa 1985 an den Weltjugendfestspielen in Moskau Hand in Hand “Wozu sind Kriege da?”.
“Sie ist Oma, hat falsche rote Haare, Übergewicht und singt seit Jahren fast nur noch Playback. Trotzdem ist Alla Pugatschowa der populärste Mensch zwischen Kaliningrad und Kamtschatka.” Das schreiben die Medien und kolportieren den sowjetischen Volksmund, der in den 1980er Jahren auf die Frage “Wer ist Breschnew?” antwortete: “Ein Politiker in der Ära Pugatschowa.” Sie selbst sagte kürzlich: “Ich habe keine Angst, zu altern – ich habe nur Angst, dass ich die Liebe mit den Jahren immer nötiger brauche.”
Die Abschieds-Tournee von Alla Pugatschowa
Mit 60 Jahren ist Alla Pugatschowa seit einigen Monaten auf einer weltweiten Abschiedstournee, nicht nur für russischsprachige Musikfans ein einmaliges und beeindruckendes Spektakel. Zu den letzten Konzerten dieser Tournee gehören ab 21. Februar die Auftritte in Hannover, Mannheim, Düsseldorf, Nürnberg und Berlin. Offizielle Tickets sind aber nur noch für Nürnberg und Berlin erhältlich.
Konzerte von Alla Pugatschowa in Deutschland
19. Februar 2010 Hannover TUI Arena
21. Februar 2010 Mannheim SAP Arena
24. Februar 2010 Düsseldorf ISS Dome
26. Februar 2010 Nürnberg Arena
28. Februar 2010 Berlin Max-Schmeling-Halle
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