Programm zum Festival der russischen Kultur in der Schweiz 2011
Das Programm zum Festival der russischen Kultur in der Schweiz 2011: Alle Veranstaltungen mit Terminen, Informationen – und einem Link zum Veranstaltungsbericht.
Das Programm zum Festival der russischen Kultur in der Schweiz 2011: Alle Veranstaltungen mit Terminen, Informationen – und einem Link zum Veranstaltungsbericht.
Ein Festival der russischen Kultur findet bis Ende 2011 in der ganzen Schweiz statt. Schon die Eröffnung ist eine Sensation: Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten tritt das legendäre Bolschoi-Ballett in der Schweiz auf. Am 10. Februar 2011 tanzt das erste Ensemble des Bolschoi in Lausanne das romantische Ballett “Giselle”.
Andrei Kurkow beschreibt seit seinem Erstling “Picknick auf dem Eis” die postsowjetische Gesellschaft. Damals stellte Kurkow seinem Anti-Helden einen Pinguin zur Seite, als Analogie für die kollektiven Sowjetmenschen “in einem neuen Land”. Andrei Kurkow selbst ist genau das Gegenteil: ein ewiger Reisender zwischen den Welten.
Die Dostojewski-Übersetzerin Swetlana Geier ist mit 87 Jahren verstorben. Die 1923 in Kiew geborene Swetlana Geier galt als eine der bedeutendsten Übersetzerinnen russischer Literatur ins Deutschen und setzte dabei mit ihren Dostojewski-Übersetzungen einen neuen Standard. Ein Nachruf auf die Grande Dame der Übersetzung.
“Tolstoi 1828-1910″ heisst die Ausstellung im Museum Strauhof in Zürich kurz und bündig. Dabei ist es die einzige umfassende Tolstoi-Ausstellung ausserhalb Russlands zum 100. Todesjahr des monumentalen Schriftstellers, der mit “Krieg und Frieden” und “Anna Karenina” zwei Klassiker der Weltliteratur schrieb.
Die Autoren aus Russland fetzten sich an der Leipziger Buchmesse 2010 derart, dass Beobachter konstantierten: Kontroversen geglückt – Dialog gescheitert.
Eine grosse Entdeckung ist die kleine Karte der literarischen Hauptstadt Russlands: “St. Petersburg: City of Words”. Vera Evstafieva und Andrew Biliter zeichneten die Konturen der Stadt mit räumlich exakt zugeordneten Zitaten aus der klassischen russischen Literatur. Von Achmatowa über Dostojewski bis Puschkin.
Der russische Literatur-Nobelpreisträger Boris Pasternak wurde am 10. Februar 1890 in Moskau geboren. Bekannt wurde er mit seinem Roman “Doktor Schiwago”, dessen Handlung nahe bei der Tragödie seines Lebens liegt, wie sein Sohn Jewgeni Pasternak erklärt.
Der Kreml-Chefideologe schreibt “gangsta fiction”: Wladislaw Surkow veröffentlicht unter einem Pseudonym den Skandal-Roman “Nahe Null”, der ein düsteres Bild von Russland malt und dessen Missstände schonungslos beschreibt. Der neueste Coup des Mannes, der für die Imagekampagnen des Kremls verantwortlich ist?
“Die Handlung von ‚Doktor Schiwago’ liegt nahe bei der Tragödie seines Lebens, weil Boris Pasternak sie aus seinem Leben schöpfte”, erklärt sein Sohn Jewgeni Pasternak im Interview. Boris Pasternak habe Juri Schiwago als christlichen Russen, Adligen und Arzt beschrieben, weil sein Held so “alles sagen und schreiben konnte”, was dem jüdischen Schriftsteller Zeit seines Lebens [...]