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	<title>Kommentare zu: Dossier: Präsident Dmitri Medwedew</title>
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	<description>The Newsroom of Eastern Europe</description>
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		<title>Von: Sandra Ravioli</title>
		<link>http://www.maiak.info/dossier-praesident-dmitri-medwedew-russland/comment-page-1#comment-126</link>
		<dc:creator>Sandra Ravioli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:44:12 +0000</pubDate>
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		<description>Mich verblüft immer wie ernst man Namen nimmt. Egal ob Putin oder Medwedew, oder Bush und Obama, die Think Thanks hinter den Regierungen sind es, auf die man sein Augenmerk richten sollte. Insofern sind alle Artikel in der Westpresse die Namensfetischismus betreiben von vornherein Makulatur.

Den Weg, den Russland seit 2000 geht, ist ein Weg von dem auch Europa profitieren könnte. Niemand wird bestreiten, dass die künstliche Dollarabhängigkeit eines der Grundübel der Weltwirtschaftskrise ist (es gibt allerdings noch einige andere Probleme die zur Krise geführt haben zB. der blinde Glaube an Wirtschaftswachstum und virtuelles Geld, um nur einige Beispiele zu nennen).

Dem Russischen Rubel stehen Bodenschätze gegenüber, wäre Russland etwas weniger träge, so hätte man in den letzten 12 Monaten versuchen können einen neuen Finanzmarkt aufzubauen. Offensichtlich will man aber China den Vortritt lassen und lediglich an Chinas Idee, neuer Aufgaben der Weltbank und neuer Währungen, zu partizipieren.

Eines was Russland bis Heute leider nicht kann, ist für ein positives Image zu sorgen, gerade aber die Idee eines neuen Finanzplatzes Russland, hätte nach anfänglicher Medienschlammschlacht gute Chancen auf Erfolg gehabt. Die europäische Wirtschaft hat sich schon längst von der negativen Pressedemagogig verabschiedet. Damit würde nicht nur Russland als politischer Partner und wirtschaftlich, sondern auch Imagemäßig, als Land langfristig gewinnen.

Positive PR war allerdings noch nie die Stärke Russlands, nicht im 20. Jahrhundert und bis jetzt auch nicht im 21. Jahrhundert.

Die russische Wirtschaft würde ich als wesentlich liberaler als z.B. die überregulierte EU bezeichnen. Da die Meinung zu vertreten, Medwedew hätte es gerne noch liberaler, würde dann in der Idee des amerikanischen Wirtschaftsliberalismus enden. Was davon zu halten ist, kann man die Leute in den Zeltstädten vor Los Angeles oder Chicago fragen. Es war gerade der vielgerühmte Wirtschaftsliberalismus, der mit zur heutigen Krise geführt hat.

Wohin in Russland amerikanische Wirtschaftsideen geführt haben, konnte man vor Ort in den 1990er Jahren beobachten. Nicht zu vergessen, Liberalismus heisst auch immer Abbau von sozialen Sicherheiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich verblüft immer wie ernst man Namen nimmt. Egal ob Putin oder Medwedew, oder Bush und Obama, die Think Thanks hinter den Regierungen sind es, auf die man sein Augenmerk richten sollte. Insofern sind alle Artikel in der Westpresse die Namensfetischismus betreiben von vornherein Makulatur.</p>
<p>Den Weg, den Russland seit 2000 geht, ist ein Weg von dem auch Europa profitieren könnte. Niemand wird bestreiten, dass die künstliche Dollarabhängigkeit eines der Grundübel der Weltwirtschaftskrise ist (es gibt allerdings noch einige andere Probleme die zur Krise geführt haben zB. der blinde Glaube an Wirtschaftswachstum und virtuelles Geld, um nur einige Beispiele zu nennen).</p>
<p>Dem Russischen Rubel stehen Bodenschätze gegenüber, wäre Russland etwas weniger träge, so hätte man in den letzten 12 Monaten versuchen können einen neuen Finanzmarkt aufzubauen. Offensichtlich will man aber China den Vortritt lassen und lediglich an Chinas Idee, neuer Aufgaben der Weltbank und neuer Währungen, zu partizipieren.</p>
<p>Eines was Russland bis Heute leider nicht kann, ist für ein positives Image zu sorgen, gerade aber die Idee eines neuen Finanzplatzes Russland, hätte nach anfänglicher Medienschlammschlacht gute Chancen auf Erfolg gehabt. Die europäische Wirtschaft hat sich schon längst von der negativen Pressedemagogig verabschiedet. Damit würde nicht nur Russland als politischer Partner und wirtschaftlich, sondern auch Imagemäßig, als Land langfristig gewinnen.</p>
<p>Positive PR war allerdings noch nie die Stärke Russlands, nicht im 20. Jahrhundert und bis jetzt auch nicht im 21. Jahrhundert.</p>
<p>Die russische Wirtschaft würde ich als wesentlich liberaler als z.B. die überregulierte EU bezeichnen. Da die Meinung zu vertreten, Medwedew hätte es gerne noch liberaler, würde dann in der Idee des amerikanischen Wirtschaftsliberalismus enden. Was davon zu halten ist, kann man die Leute in den Zeltstädten vor Los Angeles oder Chicago fragen. Es war gerade der vielgerühmte Wirtschaftsliberalismus, der mit zur heutigen Krise geführt hat.</p>
<p>Wohin in Russland amerikanische Wirtschaftsideen geführt haben, konnte man vor Ort in den 1990er Jahren beobachten. Nicht zu vergessen, Liberalismus heisst auch immer Abbau von sozialen Sicherheiten.</p>
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		<title>Von: Alexander Rahr</title>
		<link>http://www.maiak.info/dossier-praesident-dmitri-medwedew-russland/comment-page-1#comment-122</link>
		<dc:creator>Alexander Rahr</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 18:02:33 +0000</pubDate>
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		<description>Im Valdai Klub in diesem Jahr wurde klar, dass Putin 2012 selbst entscheiden will, ob er in den Kreml zurueckkehrt. Medwedew versucht eine liberalere Agenda aufzusetzen, doch ihm fehlen die Exekutoren. Das Volk steht heute noch mehrheitlich hinter Putin. In der Schweiz wird Medwedew die Idee neuer Finanzregulatoren eroertern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Valdai Klub in diesem Jahr wurde klar, dass Putin 2012 selbst entscheiden will, ob er in den Kreml zurueckkehrt. Medwedew versucht eine liberalere Agenda aufzusetzen, doch ihm fehlen die Exekutoren. Das Volk steht heute noch mehrheitlich hinter Putin. In der Schweiz wird Medwedew die Idee neuer Finanzregulatoren eroertern.</p>
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