Dossier: Präsidentschaftswahlen 2010 in der Ukraine

Das Dossier zu den Präsidentschaftswahlen vom 17. Januar 2010 in der Ukraine: Ein Porträt von Wiktor Juschtschenko mit aktuellen Fotos sowie eine Analyse, die aufzeigt, wie die Politiker der Ukraine mitten in der Wirtschaftskrise eine konstruktive Politik verhindern.
Wiktor Juschtschenko, Präsident der Ukraine, im Landgut Lohn/Bern

Der ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko.

Foto: maiak.info

Dossier:

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2 Kommentare
  1. Meine Verwandtschaft lebt weitgehend in der Westukraine und hat fast ausnahmslos für Janukowitsch gestimmt. Vor 4 Jahren zitterten sie noch für Juschtschenko. Was ist also passiert in diesem Land?

    Ich bin zu weit weg, um alles zu verstehen. Was ich aber erlebte ist die grenzenlose Enttäuschung über jene Politiker/in, die scheinbar für die Demokratie und Zukunft der Ukraine vor 4 Jahren auf dem Maidan ausharrten und gekämpft haben. Heute, so ist meine Familie überzeugt, haben alle nur an sich gedacht und waren nur um ihre persönlichen Vorteile bedacht. Das Volk kümmerte sie doch eigentlich gar nicht und unter Zukunft verstehen sie in erster Linie die Entwicklung ihres persönlichen Umfelds.

    Wenn nun Janukowitsch die Wahlen gewinnen wird, dann bitte ich die Journalisten, doch auch die “westlichen” Seiten dieses Politikers zu suchen und ihn nicht dauernd nur mit dem Etikett “russenfreundlich” darzustellen. Für viele Ukrainer ist die Unterscheidung zwischen ukrainisch und russisch ohnehin bedeutungslos. Janukowitsch geniesst offensichtlich mehr Vertrauen als jeder andere Politiker und möglicherweise beherrscht er das Handwerk des Regierens sogar besser als das Trauerspiel, das wir die letzten Jahre erleben mussten.

  2. Hintergrundberichte und Analysen zu den ukrainischen Präsidentenwahlen, die auch die regionale Verteilung bei den Resultaten des 1. Wahlgangs zeigen, finden sich in den jüngsten Ukraine-Analysen (Nr. 67, http://www.laender-analysen.de/ukraine/).

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