Mit Gowalla auf den Spuren der “Russischen Schweiz” in Zürich
Mit dem virtuellen Geo-Caching Spiel Gowalla können Russophile in einer Art “Schnitzeljagd” zwölf schweizerisch-russische Institutionen oder Organisationen in Zürich suchen.
Foto: maiak.info
Ein dichtes Netz russischer Spuren durchzieht die Schweiz
“Ein unsichtbares aber dichtes Netz russischer Spuren durchzieht die Schweiz. Grosse russische Schriftsteller haben hier gelebt und geschrieben, schöne russische Terroristinnen haben vermeintliche und echte Potentaten erschossen, kriegerische Kosaken die französische Armee bekämpft, hungernde russische Revolutionäre um Geld und Ideologien gestritten oder Banken überfallen, während die Zaren untertänigst mit Kanonenschüssen und Glockengeläut empfangen wurden.”
So beschreibt der Schriftsteller Michail Schischkin die “Russische Schweiz” in seinem gleichnamigen Buch. Sein historisch-literarisches Werk über die “Russische Schweiz” ist leider vergriffen – dafür kann man in Zürich spielerisch die russische Schweiz kennen lernen. Die Voraussetzung dafür sind ein iPhone oder ein anderes Smartphone sowie eine grosse Portion Neugier und ein bisschen Kondition (ersatzweise auch ein Ticket für den ZVV).
Mit Gowalla auf den Spuren der “Russischen Schweiz” in Zürich
Gowalla ist ein virtuelles Geo-Caching Spiel für das iPhone und für andere Smartphones, vergleichbar mit einer “Schnitzeljagd”. Ziel von Gowalla ist es, besondere Orte zu besuchen, in Gowalla zu “markieren” und mit seinen Freunden und Bekannten zu teilen. Teilen oder sammeln kann man auch verschiedene Gegenstände, die an diesen Orten virtuell “abgelegt” wurden (Hier finden Sie das Gowalla-Handbuch).
In der Schweiz werden in diesen Tagen die ersten “Schnitzeljagden” mit Gowalla angelegt. Unter den ersten fünf “Trips” (wie es in Gowalla heisst) ist eine “Schnitzeljagd” nach zwölf schweizerisch-russischen Institutionen oder Organisationen in Zürich. Diese Orte wurden von maiak – The Newsroom of Eastern Europe angelegt, womit das Pressebüro für Hintergrundberichte aus den russischsprachigen Ländern in seiner Heimatstadt Zürich spielerisch und im doppelten Sinne des Wortes neue Wege geht.
“Russische Schweiz” nennt sich die Suche nach den schweizerisch-russischen Institutionen oder Organisationen in der Limmatstadt. Und diese russische Schweiz beginnt chronologisch gesehen 1925 mit der Gründung der Gesellschaft Schweiz-Russland GSR, geht über die beiden russisch-orthodoxen Kirchen in Zürich und die russische Buchhandlung PinkRus bis zu dem im Mai 2009 gegründeten maiak – The Newsroom of Eastern Europe.
Wir sind gespannt, wie viele Russophile sich mit Gowalla auf die Suche nach den zwölf schweizerisch-russischen Institutionen oder Organisationen in Zürich machen – und wer der erste Russophile ist, der alle zwölf Punkte der “Russischen Schweiz” findet und markiert. Bitte melden Sie Ihren Erfolg hier in den Kommentaren! Viel Spass bei der Suche!
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