Gestalten Sie mit uns maiak, wir freuen uns auf Ihre Kritik!

Wir “bauen” hier seit dem 1. Juni 2009 das Internet-Portal maiak mit einem Social Media Newsroom – und laden Sie ein, dieses Projekt mit zu gestalten. Entscheiden Sie mit über Inhalt, Design und Usability von maiak: Wir freuen uns auf Ihre konstruktive Kritik und guten Ideen! Wie gefällt Ihnen zum Beispiel unser Logo?

maiak Atelier/Büro, Aufbau 5

Aufbau des maiak-Büros in Zürich. In einem einzigartigen “Kreativ-Park” wurden High-Tech-Module für Büros/Ateliers aufgebaut, in denen rund 150 Architekten, Designer, Grafiker, Journalisten und andere Kreative arbeiten (mehr Bilder sehen Sie durch einen Klick auf das Foto).

Was bietet mir maiak?

  • maiak vermittelt mit renommierten Autoren ein authentisches Bild von Osteuropa.
  • maiak finanziert Qualitätsjournalismus nach dem Prinzip des Funding Journalism.
  • maiak bietet den Medien im Social Media Newsroom alle Texte, Fotos, Videos, Podcasts, Info-Grafiken, Powerpoint-Präsentationen etc. honorarfrei zur Publikation an.
  • maiak ist für kritische Köpfe die Diskussions-Plattform rund um Osteuropa.

Mehr über maiak lesen Sie auf der FAQ-Seite. Haben Sie nach der Lektüre der FAQ noch offene Fragen, beantworten wir diese gerne persönlich. Unsere Adresse und alle anderen Koordinaten finden Sie auf der Contact-Seite.

Wieso kann ich bei maiak mitbestimmen?

Das neue Internet-Portal und der Social Media Newsroom von maiak stehen offen für

  • Journalisten, Slawisten, Historiker etc.,
  • Blogger und Autoren anderer nutzergenerierter Inhalte,
  • Studenten und Schüler,
  • Expats aus Osteuropa,
  • Osteuropa-Interessierte und, und, und…

Sie alle können die Informationen von maiak kommentieren und ergänzen sowie honorarfrei für ihre Publikationen nutzen.

maiak ist damit ein Teil des so genannten Web 2.0, in dem die Benutzer Inhalte selbst erstellen, bearbeiten, verteilen – und honorarfrei der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Klar, dass wir deshalb die künftigen Benutzer schon in den Aufbau des neuen Internet-Portals und des Social Media Newsroom mit einbeziehen!

Wir freuen uns auf Ihre kritischen Kommentare und guten Ideen zu den Funktionen, zur Gestaltung – und natürlich zum Inhalt von maiak! Damit wir und Sie als Benutzer die gleichen Ziele vor Augen haben, skizzieren wir nachfolgend die von den Trägern gestellten Konzeptvorgaben (die natürlich auch diskutiert werden können).

Was will maiak? Und was nicht?

maiak soll kein hektischer und oberflächlicher “Bewegungsmelder” sein – davon gibt es in den Mainstream-Medien mehr als genug. Stattdessen bietet unser Internet-Portal in umfangreichen Dossiers gründlich recherchierte Hintergrund-Beiträge über Osteuropa anbieten.

Die Hintergrund-Beiträge – und natürlich alle anderen multimedialen Inhalte – können Sie mit unserer Creative-Commons-Lizenz honorarfrei downloaden und für ihre Publikation weiter verwenden.

Im Social Media Newsroom finden Sie auch einen Pressespiegel, in dem die “Abdrucke” von maiak-Beiträgen dokumentiert werden. “Abdrucke” setzen wir bewusst in Anführungszeichen, weil die maiak-Beiträge multimedial sind: Texte für Print und Internet, Fotos für Print und Internet, Videos für TV-Stationen, Audio für Podcasts und Radiostationen, Info-Grafiken für alle Medien, Präsentationen für Studenten etc.

Wie kann ich maiak verbessern?

Das Erscheinungsbild von maiak soll ruhig und unaufgeregt sein. Schriften, Farben und grosszügige Weissräume sollen Vertrauen bilden. Weniger ist mehr.

Das ganze Internet-Portal soll über eine getrennte Haupt- und Subnavigation intuitiv nutzbar sein. Die Hauptnavigation umfasst alle statischen Seiten wie About, FAQ, Links etc., die Subnavigation führt wie bei einer Tageszeitung zu den dynamischen Ressorts wie Politik, Business, Kultur etc.

Wenn etwas nicht intuitiv verständlich ist, sollen Hyperlinks (Verknüpfungen/Verweise), dosiert eingesetzte Erklärungen (in Klammern) und die die FAQ-Seite (engl. Frequently Asked Questions) zum Ziel führen.

Ausser der Home-Seite haben alle Seiten eine breite Hauptspalte und eine jeweils identische rechte Seitenspalte, in der alle “Dienstleistungen” untergebracht sind.

Das sind kurz zusammengefasst die Ziele, mit denen wir uns Ihrer Kritik stellen. Als Benutzer können Sie mit Ihrer Kritik und Ihren Anregungen Inhalt, Design und Usability von maiak mit gestalten!

Das maiak-Logo.

Apropos Gestaltung: Wie gefällt Ihnen das Logo von maiak? Das Logo nimmt mit den roten Kreisen die Idee und die charakteristischen Farben des Leuchtturms auf, ohne diesen bildhaft zu zeigen. Dafür ist das Logo auf der maiak-Website animiert, das heisst, ein helles Leuchtfeuer dreht sich zuverlässig und ist weithin sichtbar, eben richtungsweisend.

Was bringt mir der Social Media Newsroom?

Den Social Media Newsroom finden Sie in der Hauptnavigation unter Newsroom. Diese Seite ist eine Art Pressemitteilung 2.0, die zeitgleich auch Bloggern und Autoren anderer nutzergenerierter Inhalte mediengerechte Informationen für ihre Publikation an die Hand gibt.

Der Social Media Newsroom bringt alle Web 2.0-Tools zum Einsatz: Presseportal, Pressespiegel, Flickr, Youtube, Slideshare, Twitter, Skype, Mister Wong etc.

Alle Inhalte können Sie mit RSS-Feeds abonnieren und mit unserer Creative Commons-Lizenz honorarfrei downloaden und für ihre Publikation weiter verwenden, die multimedialen Inhalte stehen via YouTube, Flickr und andere Portale zum Download bereit.

Zum Social Media Newsroom gehört auch ein umfassendes Kontaktmanagement: Redaktion und Vorstand von maiak sind über E-Mail, über den Mikro-Blogging-Dienst Twitter, das Internet-Telefon Skype und selbstverständlich über die sozialen Netzwerke Xing, LinkedIn sowie Facebook schnell und unkompliziert erreichbar.

An diesen Ansprüchen wollen wir gemessen werden. Wir freuen uns über Ihr Feedback, damit wir maiak gemeinsam zu einem erfolgreichen Kommunikationszentrum rund um Osteuropa machen können!

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18 Kommentare
  1. - Der Begriff “Osteuropa” als Einflusssphäre der Sowjetunion ist für mich ein bisschen schwammig, sowohl geographisch/politisch als auch der Begriff “Osteuropa” selbst. Zumal in eurem Fokus vor allem der Raum Mittelosteuropa und Russland/GUS vorkommen. Nun wäre es aber auch spannend, den “südosteuropäischen” Raum miteinzubeziehen. Ansonsten ist euer Auftrag, “Osteuropa” journalistisch abzudecken nicht zu 100% erfüllt.

    - Die Struktur ist für mich sehr übersichtlich und vor allem auch Web 2.0 freundlich, was wir sehr begrüsse.

    - Kalender: Wie wäre ein Tool, wo man Anlässe übermitteln könnte?

  2. Der Begriff “Osteuropa” führt auch bei uns zu spannenden Diskussionen. Osteuropa geographisch? Historisch? Politisch? Ethnisch? Kulturell?

    Die für maiak gültige Definition können wir erst bei der offiziellen Gründung(sversammlung) mit den verschiedenen Trägerorganisationen klären. Dieses riesige Gebiet hundertprozentig “journalistisch abdecken”, diesen Anspruch können und wollen wir aber auf keinen Fall erfüllen.

    Im Namen auch der beiden Webdesigner Michael Oeser und Pierre Meyer danke ich herzlich für das Kompliment zur übersichtlichen Struktur von maiak. Wir freuen uns über die Kritik der Beta-Tester – und natürlich auch über die ersten Kommentare von Lesern wie Luca Fröhlicher, Leiter der Stiftung Jugendaustausch Schweiz – GUS. Ihre Kritik ist uns ein grosser Ansporn!

    Zum Beispiel die Idee mit dem “offenen” Kalender für alle Organisationen rund um “Osteuropa”. Wir werden prüfen, wie das technisch zu lösen ist. Bis dahin freue ich mich auf alle Veranstaltungshinweise an info@maiak.info

    Jürg Vollmer

  3. Zum Design:

    Zwei Navigationsleisten finde ich zuviel. Die Kategorien würde ich auch oben in einer zusätzlichen Dropdownliste unterbringen.

    Dann wäre es spannend, im Design viel mehr Bezug zu Osteuropa (Bildelemente) unterzubringen. Und die Farben im Template CSS sind meiner Meinung nach unpassend.

    Im Footer muss unbedingt eine Widgetized Area untergebracht werden, wie das bei allen zeitgemässen Webseiten nun der Fall ist. Da können dann neueste Kommentare, Extended Search und Social-Buttons untergebracht werden.

    Ich hoffe die Kritik ist nicht zu negativ. Ich weiss ja auch nicht, welches Kundensegment mit dieser Webseite angesprochen werden soll…

  4. Danke für den kritischen Input!

    Wir haben bewusst zwei Navigationsleisten gewählt, um die statische Hauptnavigation (Home, About, FAQ etc.) von den dynamischen Ressorts (Politik, Business, Kultur etc.) zu trennen. Uns erscheint dies übersichtlicher. Aber vielleicht bringen noch andere Leser ihre Meinung ein?

    Die Meinung der Leser interessiert uns auch zum bewusst sehr zurückhaltenden Design und den sparsam eingesetzten Farben. Unsere Überlegung ist, dass zusätzliche “osteuropäische Bildelemente” und zu viele Farben vom Inhalt ablenken (ursprünglich wollten wir sogar alle Fotos in den Beiträgen nur in Schwarzweiss). Aber auch hier freuen wir uns auf die Meinung anderer Leser.

    Zum Footer haben wir eine Frage: Meinst Du einen Footer nur auf der Homepage, oder auf allen Seiten? Denn wir haben doch schon (ausser auf der Homepage) in der rechten Seitenspalte die Kommentare etc.

    Und die Social Bookmarks sind unter jedem einzelnen Beitrag beim Icon von “ShareThis” zu finden. Oder sind sie dort nicht zu finden, weil dieses kleine Icon mit dem Begriff “ShareThis” zu unauffällig ist?

  5. Hallo Jürg,
    wenn ich das hier los lassen darf: Dein SMN ist sehr gelungen. Unter anderem, weil das Template sehr geschmackvoll ist – und du auch jederzeit – dank Wordpress – in Layout und Struktur eingreifen kannst.

    Klar, es gibt noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten

    - Bilder bei den Mustermanns
    - “eigene” Content-Seiten im SMN statt nur Verweise (es wirkt etwas verwirrend)
    - und natürlich sollten – wo möglich – die Inhalte auf YouTube und Twitter von dir angezeigt werden und nicht nur die Links darauf.

    Aber so ist das halt auch mit den Dingen, wenn man “vorne dabei” sein möchte, es muss noch gewerkelt werden.

    Aber für eine NGO ist so ein Social Media Newsroom geradezu perfekt. Denn genau damit erreicht man nicht nur die herkömmlichen Medien (die natürlich auch, und ich finde sogar viel besser…) sondern trifft auf eine sehr große neue Zielgruppe in den neuen Medien.

    Da dort allerdings keine ausgebildeten Journalisten und Producer sitzen, benötigen die ihre Informationen in einer ihnen genehmen Form (per Push, mit lizenzfreien Bildern u.s.w.). Außerdem sitzt du damit bei Google schon gleich mal in der ersten Reihe…

    Und das geht halt nur mit so einem Social Media Newsroom. Glückwunsch zu der Arbeit von einem, der das wissen sollte – und ich hoffe, dein Arbeitsumfeld kann dir da folgen und will davon profitieren.

    Falls du mal Unterstützung brauchst: http://www.contentmanufaktur.net.

    Grüße

    eric

  6. Herzlichen Dank für den kritischen Input!

    Die Komplimente für das geschmackvolle Template (Vorlage für das Design) gebe ich gerne weiter an Michael Oeser, der mit WyntonMagazine tatsächlich eines der schönsten und funktionalsten Templates weit und breit gestaltet hat. Namensgeber war mit Wynton Marsalis einer der bekanntesten Jazztrompeter der Gegenwart.

    Zusammen mit “unserem” Webdesigner Pierre Meyer haben wir WintonMagazine an die Aufgaben von maiak angepasst und als Novum für das WintonMagazine-Template den Social Media Newsroom dazu “gebaut”.

    Zu Deinen kritischen Anregungen:

    - Die “Mustermänner” bekommen natürlich noch Namen und Köpfe – umgehend nach der offiziellen Wahl durch die Trägerorganisationen.

    - Beim zweiten Punkt bin ich nicht sicher, ob ich Dich verstanden habe: Meinst Du im Social Media Newsroom die Verweise unter PRESS RELEASE auf unsere Medienmitteilungen im externen Presseportal der Schweizerischen Depeschenagentur/News Aktuell? Das sollte im Sinne eines Social Media Newsroom auch so sein, oder?

    - Die dritte Anregung wird bei der nächsten Teamsitzung sicher zu Diskussionen Anlass geben: Sollen wir zum Beispiel im Kästchen MULTIMEDIA bei Youtube die drei oder fünf letzten Videos namentlich und vielleicht sogar mit einem Foto zeigen? Wird dies dann nicht unübersichtlich?

    Anmerkung für die maiak-Leser:

    Der Journalist und Wirtschaftswissenschaftler Eric Kubitz von der Contentmanufaktur hat im Oktober 2008 den ersten deutschsprachigen Social Media Newsroom geöffnet, der wiederum im Media Room der Bildungsoffensive aus dem Jahre 2006 ein frühes Vorbild hatte. Für uns waren beide Informations-Portale (und natürlich auch die Handvoll in der Zwischenzeit entstandener deutschsprachiger Social Media Newsrooms) ein grosser Ansporn und eine Anregung. Herzlichen Dank!

  7. Die Idee für maiak finde ich sehr gut, da in den herkömmlichen Printmedien oft ein Osteuropa-Bild vermittelt wird, das auf Mafia, Rückständigkeit, Tennisschönheiten und Oligarchen beruht.

    Darüber hinaus gibt es natürlich viel mehr interessante Gebiete aus allen Bereichen des Lebens. Vielleicht könnte man über eine Rubrik “Gesellschaft” nachdenken, um dort etwas über Menschen, ihren Alltag, soziale Bewegungen etc. zu schreiben.

    Ansonsten gefallen mir die Kategorien gut, auch die Idee, verschiedene, verstreute Infos in einem Portal zusammen zu tragen. Ich bin gespannt, was noch kommt.

    Die Gestaltung der Seiten finde ich übersichtlich und ansprechend. Nur weiter so, damit viele Leute sich beteiligen und den Wert unabhängiger Informationen nutzen können.

  8. Herzlichen Dank für den ersten kritischen Input zum Content, nachdem nun schon einige Anregungen zur Gestaltung eingegangen sind!

    Wir wollten nicht zu viele Ressorts und ich denke, dass das Thema “Gesellschaft” im Ressort Kultur/Religion gut aufgehoben ist. Vielleicht müssten wir aber über einen neuen, umfassenderen Namen für dieses Ressort nachdenken?

    Das kleine Dossier zum Thema Pasternak ist natürlich nur ein unvollständiges Beispiel, wie die maiak-Dossiers in Zukunft aussehen sollen: Zum Tag der slawischen Schrift und Kultur am 24. Mai würden wir zum Beispiel gerne Beiträge verschiedener Fachleute hier versammeln und miteinander vernetzen. Mit Fotos, Audio-Podcasts, Videos, PowerPoint-Präsentationen etc. multimedial aufbereitet.

    Wir sammeln schon jetzt die Ideen und Beiträge von Slawisten, Historikern, Soziologen, Journalisten und Autoren etc. und freuen uns über Ihren Input!

  9. - Zur Navigation: Soweit ich sehe, kann ich am Menü einer Unterseite nicht erkennen, in welchem Bereich ich bin (farbliche Änderung der “Buttons” nur bei Mouseover); evtl. würde es zur (ansonsten ja schon sehr gelungenen) Übersichtlichkeit beitragen, wenn hier noch eine Art “Breadcrumb” (”Sie sind hier: Kultur > Sprache > Pasternak”) oder ähnliches hinzugefügt wurde.

    - Zur Kommentarfunktion: Hier wird unter bestimmten Umständen (die ich noch nicht genau rekonstruieren konnte – vermutlich, wenn man die Seite schon einmal geladen und/oder bereits ein Kopfrechnungsresultat eingetragen, den Kommentar aber noch nicht abgesandt hatte) behauptet, das Rechenresultat sei falsch und der Eintrag verweigert; dies lässt sich auch durch das – empfohlene – Zurückkehren auf die Seite via “Zurück”-Button und Neueingabe des Resultats nicht beheben, sondern erst durch Löschen des Browser-Caches (oder wird eine Zwischenergebnis per Cookie gespeichert) und Neuladen der Seite.

  10. Da ich keine Osteuropa-Expertin bin, möchte ich nur einige Anmerkungen zum Erscheinungsbild der Plattform machen.

    1. Ihre Wahl des Blogthemes ”WyntonMagazine” finde ich sehr gut, weil es einen hochwertigen und klar struktierten Eindruck vermittelt.

    2. Ich würde möglichst schnell signalisieren, dass hier nicht ”Baustelle”, sondern ”Osteuropa-Themen” im Mittelpunkt stehen. Das bedeutet: weg mit dem Baustellenfoto zugunsten eines Fotos passend zum Beitrag, den Sie momentan am meisten featuren wollen – Pasternak oder was auch immer. Es gehören auch mehr Anrisse zu inhaltlichen Themen auf die Startseite. Ich würde die Erläuterungen zu maiak in einem einzigen auffälligen Link auf der Startseite bündeln und erst auf der zweiten Ebene diferenzieren.

    3. Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen einem geschlossenen und einem öffentlichen Betatest. Gerade jetzt zu Anfang werden viele neugierige Websurfer vorbeikommen, von denen viele gleich nach dem ersten Eindruck entscheiden, ob Sie den Feed abonnieren oder ein Bookmark setzen. Eine zweite Chance bekommen Sie bei denen nicht unbedingt. Welchen ersten Eindruck wollen Sie vermitteln? ”Schauen Sie irgendwann mal wieder vorbei, vielleicht sind wir dann soweit, uns nicht mehr vorwiegend mit uns selbst zu beschäftigen.” Oder lieber: ”Hier sind schon Inhalte, die Sie mitgestalten können, aber das ist der Anfang, bald kommt noch viel mehr.”

    4. Der ”Gestalten Sie mit uns” Gedanke ist natürlich wichtig auf einer Social Media Plattform. Ich würde das aber mehr auf die Inhalte beziehen, und die grundlegende Gestaltung der Website unter Abwägung und evtl. Einbeziehung der ersten Anregungen zügig selbst festlegen. Aus Nutzerperspektive betrachtet, werden die meisten wohl eher Lust haben, an den Inhalten als am Design mitzuwirken.

  11. Hallo, Jürg,

    ich möchte nochmals gratulieren für die maiak Seite. Die Idee ist super, super und super! Hier habe ich nur ein paar “technische” Bemerkungen.

    Design ist klar und angenehm zum lesen. Die zwei Toolbars sind verständlich, weil die erste gehört zum Aufbau der Webseite, und die zweite sind die Rubriken.

    Die Rubrik Gesellschaft zu machen wäre doch eine gute Idee, zum zeigen wie die Leute wirklich in Russland leben. Es ist am einfachsten Gesellschafts Themen zu finden und wird immer gerne gelesen und diskutiert 

    News ist eine gute Rubrik, aber was wird dorthin publiziert? Wie ich es verstanden habe, willst Du 4 kompetente Recherchen pro Monat publizieren. Total oder in jeder Rubrik? Das werden keine Nachrichten mehr, sondern analytische Beiträge. Und da geht jeder Beitrag automatisch in seine Rubrik (Wirtschaft, Politik usw.) und für News bleibt nichts! 7-Tage alte News gibt es nicht. Aber wenn dazu noch 10-20 kleine Nachrichten geschrieben werden, geht die Newsroom das Risiko ein oberflächlich zu werden. Ich weiss nicht, wie maiak diese Widersprüchlichkeit lösen will. Ich spreche hier aus unserer Erfahrung von „Nasha…“

    Das Budget ist für 5 Jahre knapp zum überleben, ich kann Dir nur wünschen dass die Sponsoren es auch verstehen.

    Herzliche Glückwunsche aus Romandie!

  12. Aus Köln, Baden Württemberg, Basel und aus der Romandie kommen die letzten vier Kommentare zu Content, Design und Funktionalität von maiak. Kommentare von einer deutschen Medienjournalistin, einer Historikerin aus Deutschland, einem Slawisten aus der Schweiz sowie von einer russischsprachigen Journalistin in der frankophonen Schweiz.

    Dieser “Schnappschuss” der allerersten kritischen Benutzer entspricht unserem Bild der künftigen maiak-Benutzer, zu denen Journalisten, Slawisten, Historiker, Soziologen etc. gehören – und gerne auch Blogger sowie andere Interessierte mit einer Affinität zu Osteuropa.

    Wir danken Ihnen, dass Sie unser Portal und den Social Media Newsroom schon in der Testphase so interessiert und kritisch nutzen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen und nehmen Ihre Anregungen und Kritik zum Anlass, maiak in den nächsten Tagen weiter zu verbessern. Ich möchte nachstehend Punkt für Punkt auf Ihre Anregungen und Kritik eingehen, beginnend bei den vier Kritikpunkten der deutschen Medienjournalistin Ulrike Langer.

    1. Die Komplimente für das “hochwertige und klar struktierte” Template (Vorlage für das Design) gebe ich gerne weiter an Michael Oeser und Pierre Meyer.

    2. Die “Baustelle” werden wir, wie von Ulrike Langer vorgeschlagen, schnell wegräumen. Das nächste Dossier wird der Wirtschaftsregion Nowosibirsk gewidmet sein, damit kommen automatisch auch mehr Anrisse zu inhaltlichen Themen auf die Startseite. Die Erläuterungen zu maiak auf der Startseite werden wir wie vorgeschlagen kürzen – und dafür auffällig auf den neuen Social Media Newsroom hinweisen.

    3. Wir nehmen den Hinweis von Ulrike Langer ernst, dass die ersten neugierigen Benutzer vom “Baustellen”-Charakter eines öffentlichen Beta-Testes abgeschreckt werden könnten und Inhalte vermissen. Deshalb werden wir auf der Startseite neu auffällig auf die nächsten drei Dossiers hinweisen.

    4. Auch den letzten Hinweis von Ulrike Langer, dass aus der Nutzerperspektive betrachtet die meisten wohl eher Lust haben, an den Inhalten als am Design mitzuwirken, nehmen wir auf. Natürlich bleibt die Diskussion zu Design und Funktionalität weiterhin offen, ab dem 5. Mai 2009 und damit dem Dossier Wirtschaftsregion Nowosibirsk dominiert aber klar der Inhalt!

    5. Die Anregung von Ilja Karenovics, eine so genannte Brotkrümel-Navigation zu verwenden, nehmen wir gerne auf. Dieses Navigationselement verbessert die Orientierung innerhalb der verzweigten Website, indem es Links zu vorher besuchten, übergeordneten oder themenverwandten Elementen anbietet. Für Nicht-Informatiker: Die Brotkrümel-Navigation verdankt ihren Namen dem Märchen “Hänsel und Gretel” der Brüder Grimm, in dem die Kinder Brotkrumen auf den Weg streuen, um im tiefen Wald den Weg zurück zu finden.

    6. Zum Hinweis von Ilja Karenovics über die Rechenaufgabe in der Kommentarfunktion: Es empfiehlt sich, zuerst den Kommentar zu schreiben und dann die Rechenaufgabe zu lösen (weil die Software in der Zwischenzeit eine neue Rechenaufgabe stellen kann, deren Resultat nicht mit der ursprünglichen Rechenaufgabe übereinstimmt). Ich persönlich mache hier und auf anderen Websites bei längeren Kommentaren vor dem “Kommentar senden” immer eine Kopie (mit den Tasten CTRL A, CTRL C). Wenn der Kommentar “verschwindet”, kann ich ihn mit CTRL V schnell wieder hinein kopieren.

    7. Die Anregung von Lioudmila Clot zum Ressort “Gesellschaft” nehmen wir gerne auf. Wie schon in meinem Kommentar 8 erwähnt, wollten wir nicht zu viele Ressorts und ich denke, dass das Thema “Gesellschaft” im Ressort Kultur/Religion gut aufgehoben ist. Vielleicht müssten wir aber über einen neuen, umfassenderen Namen für dieses Ressort nachdenken?

    8. Der Begriff NEWS auf der Startseite ist missverständlich, ein Dank an Lioudmila Clot für den Hinweis! maiak will und kann keine Kurznachrichten publizieren! NEWS sollte eigentlich der Einstiegs-Beitrag zum wöchentlichen Dossier sein, beim nächsten Dossier Wirtschaftsregion Nowosibirsk also eine kurze Zusammenfassung mit Hinweisen auf die Hintergrund-Beiträge verschiedener Autoren. Wäre DOSSIER besser? Oder THEMA? Oder…?

  13. Hallo zusammen,

    Die Möglichkeit zur Bewertung finde ich genial und denke, dass dies Euch in Eurer Arbeit gut unterstützen kann. Vorausgesetzt es verstehehen alle wies funktioniert. Wie webaffin sind Eure User? Müsste man da noch was erklären.

    Es ist in der Spalte rechts auch nicht klar wie die “besten Beiträge” entstehen.

    RSS habt ihr ja auch wie oben positioniert (absolut richtig!) aber weitere unten noch erklärt (was auch noch nötig ist, viele Leute kenne das immer noch nicht).
    Dass man sogar die Kommentare bewerten kann finde ich super und sehr innovativ.

    Die Gestaltung ist super, wie schon oft gesagt, übersichtlich, genug grosse Schrift, geordnet, nicht erzwungenes nulliges Design, einfach frisch und klar usw.
    Die Eingabefelder bei den Kommentaren mit den Linien (Name, Email) finde ich nicht optimal.

    Sogar der Skype-Kontakt funktioniert, sensationell!

    Geschwindigkeit: Tönt jetzt vielleicht “pingelig”, aber die Seite hängt jeweils eine Sekunde, trotz meiner schnellen Leitung. Kann Euch das in Zukunft Probleme bereiten, wenn viele User gleichzeitig bei Euch online sind?

    Ihr habt überall mit Hoovereffekten gearbeitet und auf Linkunterstreichungen verzichtet. Möchtet Ihr nicht zumindest die Kommentare und evtl. den Autor bei den Posts noch ein wenig herausstreichen, wie zB. bei medienlese? Viele Kommentare soll man gleich sehen, das macht einen Artikel interessanter.

    Fazit: lässige Sache die toll daher kommt.

  14. Interessant, dass erst jetzt die Möglichkeit zur Bewertung zur Sprache kommt. Danke, Fabienne Steiner!

    Wir sind unsicher, ob die Benutzer die Möglichkeit zur Bewertung von Beiträgen und Kommentaren überhaupt schätzen. Bisher wird sie jedenfalls kaum genutzt. Aber vielleicht müssen wir die grauen Sterne ****** am Ende jedes Beitrages und jedes Kommentars mit einem kurzen Hinweis (Bewerten Sie diesen Beitrag) ergänzen? Denn wer nicht mit der Maus darüber “fährt”, sieht sie kaum und merkt gar nicht, dass die Sterne mit der Bewertung die Farbe wechseln.

    Die Sache mit der Geschwindigkeit der Website – oder eben nicht – müssen wir nächste Woche mal genauer anschauen. Ebenso die Optimierung der Eingabefelder bei den Kommentaren. Versprochen!

    Ganz sicher werden wir aber Deine Idee der “prominent” gezeigten Kommentare in die Tat umsetzen: Die Zahl der Kommentare mit einer “Sprechblase” in den Anreissern auf der Startseite, in der Autorenzeile des Beitrages und in der rechten Seitenspalte.

    Im gleichen Arbeitsgang könnten wir – die von Dir zitierte Medienlese als Vorbild für die Usability – auch eine “Autorenseite” einrichten mit der Kurz-Bio und allen bisher publizierten Beiträgen. Was meinen die anderen maiak-Benutzer?

  15. [...] – derbund.ch • KLARTEXTaktuell» Blogarchiv » Das Migros-Magazin • Gestalten Sie mit uns maiak | maiak • Great Innovation: Getting a job done | Business Model [...]

  16. Hallo Jürg,
    hier auch ein Feedback aus gestalterischer Sicht.

    Ich finde das ausgewählte WordPress-Thema schön und passend. Wenngleich ich mir für diese Plattform etwas mehr Eigenidentität vorstellen könnte, also eigenständige Farben z.B., einige wenige graphische Elemente und dadurch mehr Unterscheidung vom Wynton Thema ohne dadurch dessen Klarheit zu schmälern.

    Navigation/Usability: die Aufteilung in 2 Teilbereiche ist sinnvoll, die obere Navigation hat m.E. fast zu viele Punkte. Evtl. könnten einige Bereiche zusammengefasst werden, z.B. Patronat unter «About» o.ä. Die Gewichtung/Platzierung könnte hier etwas verbessert werden.

    Generell fällt mir die Orientierung in den Kategorien noch schwer, da wie schon erwähnt, nicht sichtbar ist, wo man sich befindet. Dies könnte auch mit dem Hervorheben der aktiven Rubrik verbessert werden oder mit dem Ausbau der Navigation in ein Reitersystem.

    Der Social Media Newsroom wirkt übersichtlich und aufgeräumt. Vielleicht könnte die mittlere Spalte noch etwas optimiert werden, hier sind für meinen Geschmack die Titel zu lang und evtl. könnte mit einem Hintergrundton und einer feineren Abschlusslinie noch mehr gestalterische Einheit erzeugt werden.

    Aufbau der Beiträge: Die Übersichtsseiten wirken schön ruhig und strukturiert, m.E. aber noch etwas trocken. Wäre hier auch ein Bild links denkbar?
    Bei den Beiträgen (Beispiel: Doktor Schiwago: Boris Pasternaks Tragödie) folgt nach dem Lead ein Inhaltverzeichnis, das mir zu umfangreich erscheint und zu sehr vom eigentlichen Artikel ablenkt. Zum Teil nehmen Bilder, wie das Buchcover, zu viel Platz (wichtige Höhe) ein. Das könnte beispielsweise mit umfliessendem Text gelöst werden.

    Generell finde ich das maiak-Portal schon gut erlebbar, es hinterlässt bei mir einen positiven Eindruck vom geplanten Projekt.

  17. @ Johannes Joos: Herzlichen Dank für den Input aus Sicht eines Graphic Designers (der unter anderem die Olympia-Briefmarken Liechtensteins gestaltete)!

    Zu Deinen Anregungen:

    Die obere Navigation könnten wir tatsächlich noch “schlanker” machen, zum Beispiel die SITEMAP weglassen und PATRONAGE in ABOUT respektive FAQ unterbringen. Für die Orientierung in den Kategorien suchen wir auch noch bessere Lösungen.

    Deine Anregungen zum besseren Design des Social Media Newsrooms nehmen wir gerne auf, wie auch das ganze Portal nach drei Wochen Beta-Testphase ein gestalterisches Fein-Tuning erhält. Die Bilder lassen wir dagegen schon ab sofort vom Text umfliessen.

    Deine Kritik am verwirrenden Inhaltsverzeichnis entspricht auch anderen Rückmeldungen, die ich in Gesprächen mit Nutzern erhielt. Klar also, dass wir diese Listen mit den Sprungmarken (Anker) zu den einzelnen Abschnitten ab sofort weglassen und rückwirkend löschen. Schliesslich sollten sie helfen – und nicht verwirren!

  18. Ich finde die Plattform sehr übersichtlich und anregend.

    Zum Begriff Osteuropa:

    Die Bezeichnung mittel- und osteuropäische Staaten ersetzt den Begriff Osteuropa nicht. Welche geografischen und historischen Räume Osteuropa umfasst, war bereits seit der Entstehung des Begriffs im späten 18. Jahrhundert Gegenstand einer kontroversen Diskussion und ist es bis heute geblieben. Die wissenschaftliche Abgrenzung der Gesamtregion wurde aus unterschiedlichen Perspektiven versucht und bleibt umstritten: Eine auf einem einzigen Kriterium beruhende eindeutige Abgrenzung dieser Region ist nicht möglich (weder geografisch noch sprachlich, historisch-kulturell oder staatlich-politisch).

    Innerhalb des Fachs Osteuropäische Geschichte im deutschsprachigen Raum wird die folgende Aufteilung mehr oder weniger akzeptiert:

    Die Gesamtregion Osteuropa oder „Osteuropa im weiteren Sinne“ wird als der östlich des deutschen und italienischen Sprachraums gelegene Teil Europas betrachtet. „Osteuropa im weiteren Sinne“ lässt sich in Teilregionen untergliedern, die jeweils mehrere Völker und Staaten umfassen, sofern sie untereinander in ihrer Historischen Entwicklung mehr Gemeinsamkeiten aufweisen als gegenüber ihren Nachbarn:

    1.Osteuropa im engeren Sinne: Russland (das europäische Russland sowie Sibirien und Ferner Osten), die Ukraine und Belarus. Inwiefern die Staaten Transkaukasiens und Zentralasiens, die im 19. und 20. Jahrhundert Bestandteile des Russländischen Imperiums und der Sowjetunion waren, ist umstritten.

    2. Ostmitteleuropa: das Baltikum (Estland, Lettland, Litauen), Polen, die Länder der böhmischen Krone (Böhmen, Mähren, Teile Schlesiens) und ungarischen Krone (Ungarn, Slowakei, Siebenbürgen, Kroatien) sowie das heutige Slowenien. Als eigener Raum und zugleich als Übergangsraum zwischen Skandinavien und Osteuropa wird in der Forschung manchmal Nordosteuropa herausgegliedert, das im Wesentlichen die mit Osteuropa historisch verbundenen nordöstlichen Ostseeanrainer umfasst: das heutige Finnland sowie Teile des Baltikums (Estland, Lettland).

    3.Südosteuropa/Balkan: die heutigen Staaten, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Makedonien, Kosovo, Albanien, Griechenland, Bulgarien, die südlichen und östlichen Gebiete Rumäniens (Walachei und Moldau) sowie die europäische Türkei. Der engere, häufig pejorative Begriff „Balkan“ umfasst dabei die Gebirgsregion im Süden (südlich der Flüsse Save und Donau).

    An den angelsächsischen Universitäten wird unter Eastern Europe nicht selten nur Ostmittel- und Südosteuropa verstanden, während die ehemalige Sowjetunion eine eigene Region bildet.

    Nach der Wende von 1989-1991 etablierte sich in den betreffenden Ländern die Bezeichnung „östliches Mitteleuropa“, die die historisch-kulturelle Nähe zum übrigen Europa hervorhebt. Der Begriff „Mitteleuropa“ ist im deutschsprachigen Raum jedoch nicht unumstritten: Er erinnert zu sehr an die imperiale Sprache Deutschlands im 19. und frühen 20. Jahrhundert, als Konzeptionen von Mitteleuropa unter Führung Deutschlands zur Disposition standen.

    Die Beiträge auf Wikipedia finde ich etwas verkürzt, z. T. auch irreführend.

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