MOE-Kompetenz interviewt maiak-Redakteur Jürg Vollmer
Der Osteuropa-Podcast MOE-Kompetenz führt ein Interview mit dem Chefredakteur von maiak, Jürg Vollmer.
(Foto: Martin Stollenwerk / Remote)
Hinter der Website und dem Podcast von MOE-Kompetenz steht der Berliner Sascha Götz, ehemaliger Geschäftsführer des Vereins MitOst e.V., der sich mit seinem Podcast an Fachleute richtet, die sich mit der Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOE) auseinandersetzen.
Für den Podcast führt Sascha Götz einerseits unter dem Titel MitOstPodium Podiumsgespräche mit Teilnehmern aus unterschiedlichsten Ländern, die ein gemeinsames Thema aus sehr verschiedenen (nationalen) Perspektiven diskutieren. Dazu werden Sie zu einer Telefonkonferenz zusammengeschaltet. Dieses Format hatte Götz für das AudioForum des MitOst e.V. entwickelt und nun in MOE-Kompetenz perfektioniert.
Andererseits präsentiert er im Audio-Porträts von Institutionen, Programmen und Projekten aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Medien und Kultur zur Region MOE. Damit bietet Sascha Götz “einen Einblick in das sehr weit verzweigte Netzwerk der Osteuropa-Kompetenz”.
Hören Sie hier das Interview mit dem Chefredakteur von maiak, Jürg Vollmer.
Verwandte Artikel:
- Mitschuld der USA am Kaukasus-Krieg, neuer Podcast über Osteuropa
- Korrektiv der Kleinen: Die Russland-Berichte von maiak.info und “echo”
- maiak zu den “200 besten Websites der Schweiz 2010″ gewählt
- Der Social Media Newsroom von maiak gehört zu den besten SMNR
- medienheft: Funding Journalism am Beispiel von maiak und ProPublica





Hallo Herr Jürg Vollmer,
zu maiak Webseite möchte ich Ihnen gratulieren. Auf maiak bin ich über MOE-Kompetenz gekommen wo ich mir Ihren interview angehört habe.
Dennoch, muss ich leider feststellen dass Sie den Begriff: Newsroom of Eastern Europe irreführend verwenden – denn schliesslich behandeln Sie nur Themen aus der Ukraine und Russland, also die Schweizerische Ukrainisch-Russische Axe. Wieso nehmen Sie nicht im Überschrift DARAUF Bezug, den bei maiak gibt es keine Berichte (zumindest hab ich nichts gefunden) über andere osteuropäischen Ländern? Das lässt vermuten (spekulativ), dass dies auch nur aus PR-Gründe und Beziehungspflege der Schweiz zu Ukraine und Russland geschieht.
Trotzt meiner Kritik zu maiak Selbstdarstellung finde ich Ihrer Arbeit für wichtig. Der Onlineauftritt des maiak ist genial aufgebaut.
Alles gute und Grüße aus Wien
Sehr geehrter Herr Domocos,
Herzlichen Dank für Ihren kritischen Kommentar!
Der Begriff Osteuropa kann tatsächlich sehr unterschiedlich interpretiert werden (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Osteuropa). Im engsten (nämlich geografischen) Sinne umfasst Osteuropa ausschliesslich die Ukraine, den europäischen Teil Russlands und Weissrussland – im weitesten (vom kalten Krieg geprägten politischen) Sinne gehören praktisch alle Staaten östlich vom 22. Bezirk in Wien dazu.
Sie haben also grundsätzlich Recht mir Ihrer Kritik, wenn Sie die bisherigen Dossiers beurteilen (wobei schon das Dossier http://www.maiak.info/dossier-russische-medien-diaspora den Begriff Osteuropa viel weiter fasst).
maiak kann und möchte aber als noch kleine und junge Organisation nicht ganz Osteuropa im weitesten Sinne abdecken, lieber konzentrieren wir uns für den Anfang auf einen “kleineren” Teil mit Russland, Belarus und der Ukraine sowie deren direkten Nachbarn. Dies schliesst aber eine spätere Erweiterung nicht aus.
maiak muss als unabhängiger schweizerischer Verein mit privaten schweizerischen Mäzenen zum Glück auch nicht über diesen oder jenen Staat berichten, nur weil es die (Staats-)Räson will. An dieser Stelle verweise ich gerne auf den Eintrag über maiak in der Online-Enzyklopedie Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Maiak
und auf unser “hauseigenes” maiakWiki:
http://www.maiakwiki.info/
Im maiakWiki finden Sie von den Vereinsstatuten bis zum Pressespiegel alle relevanten Informationen über maiak.
Zum Schluss noch einen herzlichen Dank für Ihr Kompliment zur Website von maiak. Dieses freut uns um so mehr, als sie von einem Medienjournalisten und Fotografen mit osteuropäischen Wurzeln kommt und damit gleich dreifach fundiert ist!