Schweizerisch-Russischer Journalistenpreis 2010 für Eric Hoesli und Mikhail Gusman
Der Schweizerisch-Russische Journalistenpreis 2010 geht an Eric Hoesli und Mikhail Gusman. Der Schweizer Eric Hoesli hat sich als publizistischer Direktor von Edipresse mit seinem offenen, kritischen Diskurs mit Russland einen international herausragenden Ruf eingetragen. Der Russe Mikhail Gusman wiederum ist erster stellvertretender Chefredaktor der Nachrichtenagentur ITAR-TASS und hat in Russland das neue TV-Format “Die Formel der Macht” eingeführt, eine Interview-Reihe mit bisher 160 Staats- und Regierungschefs.
Der Schweizer Eric Hoesli wird für seinen offenen, kritischen Diskurs mit Russland mit dem Schweizerisch-Russischen Journalistenpreis 2010 ausgezeichnet.
(Foto: Edipresse / maiak.info)
Von Jürg Vollmer / maiak.info
Schweizerisch-Russischer Journalistenpreis 2010
Der mit 20′000 Dollar dotierte Schweizerisch-Russische Journalistenpreis wird vom Kooperations-Rat Schweiz/Russland jährlich an Medienschaffende vergeben, welche “die Berichterstattung über das jeweils andere Land intensivieren und qualitativ verbessern“. Seit 2010 wird der Preis als Ernst Mühlemann Journalistenpreis des Kooperations-Rates Schweiz-Russland im Gedenken an den Ex-Nationalrat und Vizepräsidenten des Kooperations-Rates Ernst Mühlemann verliehen.
Die Preisträger Eric Hoesli und Mikhail Gusman wurden in der Schweizer Botschaft in Moskau ausgezeichnet. Vor namhaften Politikern wie dem russischen Ex-Premierminister Jewgeni Primakow und dem Schweizer Ex-Aussenminister Flavio Cotti erklärte Jury-Präsidentin Beatrice Tschanz, die beiden im doppelten Sinne des Wortes ausgezeichneten Journalisten tragen durch ihre journalistische Arbeit wesentlich zu einem besseren Verständnis zwischen der Schweiz und Russland bei.
Schweizerisch-Russischer Journalistenpreis 2010 für Eric Hoesli
Der Schweizer Journalist Eric Hoesli, publizistischer Direktor bei Edipresse, ist gemäss Jury ein “tief bewanderter Russlandkenner”. Sein unermüdliches Engagement für journalistische Qualität und offenen, kritischen Diskurs, sein Respekt der Meinungsvielfalt und seine gründlichen Recherchen in Russland haben ihm einen international herausragenden Ruf eingetragen.
Gerade deswegen gehört Eric Hoesli als einziger Schweizer unter sieben deutschsprachigen Teilnehmer zum Kreis jener westlichen Opinion Leaders, die im Rahmen des Valdai International Discussion Club jedes Jahr mit der russischen Regierung diskutieren. Dabei führte er schon Exklusiv-Interviews mit Präsident Dmitri Medwedew und einer ganzen Reihe von Ministern.
Schweizerisch-Russischer Journalistenpreis 2010 für Mikhail Gusman
Der russische Journalist Mikhail Gusman (Михаил Соломонович Гусман) wurde in Baku, Republik Aserbaidschan geboren. Er hat gemäss der Jury ein neues Format der TV-Berichterstattung erfolgreich in Russland eingeführt: “Die Formel der Macht” (”Формула власти”) ist eine Interview-Reihe mit beinahe 160 Staats- und Regierungschefs dieser Welt. US-Präsident Barak Obama stand ihm schon Red und Antwort, aber auch vier Schweizer Bundespräsidenten.
Mikhail Gusman ist zudem Co-Moderator der Radio-Sendung “48 Minuten” von Echo Moskwy, dem einzigen landesweiten nichtstaatlichen Rundfunksender in Russland.
Der Schweizerisch-Russische Journalistenpreis seit 2006
2009
- Erich Gysling, ehemaliger Chefredakteur des Schweizer Fernsehens SF.
- Thomas Roth, langjähriger Moskau-Korrespondent und Büroleiter der ARD.
- Igor Sedych, Doyen des russischen Journalismus für sein Lebenswerk
2008
- Christoph Müller, Chefreporter des Schweizer Fernsehens SF.
- Jürg Vollmer, Chefredakteur von “maiak – The Newsroom of Eastern Europe”.
- Konstantin Patrin, Chefredakteur der Medienholding “Meinungsfreiheit” (”Свобода Слова”)
- Larisa Schamikowa, Chefredakteurin des Magazins “Persona” (”Персона”)
2007
- Max Schmid, ehemaliger Moskau-Korrespondent von Schweizer Radio DRS
- Helen Stehli Pfister, stellvertretende Redaktionsleiterin DOK von Schweizer Fernsehen SF, für ihre Dokumentarfilme aus Russland.
- Igor Wladimirowitsch Malow, “Радио Маяк” * “Radio Majak”.
- Nikolai Nikolajewitsch Michailow, stellvertretender Chefredaktor von Wetschernaja Moskwa (Moskauer Abend, вечерняя москва).
- Konstantin Petrowitsch Michailow, Chefredakteur Political Magazin.
2006
- Marius Born, Redakteur des Schweizer Fernsehens SF, für seinen Dokumentarfilm „Das kälteste Dorf der Welt — 1000 km durch die sibirische Wildnis“ für die Sendung „Reporter“.
- Roger Köppel, Chefredakteur der Weltwoche in Zürich, für deren Berichterstattung über Russland.
- Wladislaw Mostowoi, Redakteur des TV-Zentrums in Moskau.
- Igor Petrov, Journalist und Buchautor.
Der Kooperations-Rat Schweiz/Russland
Der mit 20′000 Dollar dotierte Schweizerisch-Russische Journalistenpreis wird seit 2006 vom Kooperations-Rat Schweiz/Russland vergeben. Der Kooperationsrat wurde 2004 auf Initiative des Zürcher Rechtanwaltes Werner Stauffacher sowie des Ex-Nationalrats und Russland-Experten Ernst Mühlemann gegründet und fördert seit 2004 die Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland in Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur.
Zu seinen bekanntesten Mitgliedern gehören neben Victorinox-Besitzer Carl Elsener, SP-Nationalrat Andreas Gross sowie Stadler Rail-Besitzer und SVP-Nationalrat Peter Spuhler die russischen Honorarkonsule Karl Eckstein, Frederik Paulsen und Markus Büchel.
HONORARFREIER ABDRUCK
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