Welcome to Funding Journalism: Huffington Post Investigative Fund
Der Huffington Post Investigative Fund (I-Fund) ist seit 28. August 2009 aktiv. Wie maiak und das gemeinsame Vorbild ProPublica finanziert auch der I-Fund mit so genanntem Funding Journalism aufwändige Hintergrundbeiträge über Politik und Wirtschaft, die sich die Medien nicht mehr leisten können oder wollen.
Die neue Website des Huffington Post Investigative Fund, der seine Recherchen durch Funding Journalism finanziert. (Screenshot/Foto: Jürg Vollmer / maiak.info)
Der Huffington Post Investigative Fund (I-Fund) ist eine US-Stiftung mit Sitz in Washington DC. Seit 28. August 2009 ist der I-Fund aktiv und seine Website online. Wie maiak und das gemeinsame Vorbild ProPublica finanziert auch der I-Fund mit so genanntem Funding Journalism aufwändige Hintergrundbeiträge über Politik und Wirtschaft, die sich die Medien nicht mehr leisten können oder wollen.
Zu den Mäzenen des Huffington Post Investigative Fund gehören die Atlantic Philanthropies, das Schumann Center for Media and Democracy und die Markle Foundation. Bisher liegen 1,75 Millionen Dollar in der Kasse des I-Fund, mit denen ein zehnköpfiges Reporterteam finanziert wird.
In einer der ersten Recherchen der US-Stiftung beweist die I-Fund-Journalistin Danielle Ivory unter dem Titel “EPA Fails to Inform Public About Weed-Killer in Drinking Water”, dass die United States Environmental Protection Agency EPA die Öffentlichkeit nicht über die viel zu hohe Konzentrationen von Unkraut-Vernichtern im Trinkwasser informierte, obwohl die Konzentration in mindestens vier US-Staaten massiv überschritten wurden.
Der Funding Journalism im Aufwind
Das von der US-Stiftung Stiftung ProPublica begründete Prinzip des Funding Journalism übernahm maiak – The Newsroom of Eastern Europe am 1. Mai 2009 als europäischer Pionier des spendenfinanzierten Journalismus.
Die Reportagen, Analysen, Porträts etc. werden von maiak ebenfalls nach dem Open-Source-Prinzip kostenlos den Medien angeboten. Das Budget von maiak ist kleiner als jenes der US-Stiftungen (ProPublica hat ein Jahresbudget von 10 Mio. Dollar für 24 Journalisten), die Ziele aber dieselben: Die Finanzierung von Recherchen von Hintergrundbeiträgen, mit denen die Qualität der (im Fall von maiak Osteuropa-)Berichterstattung in den Medien markant verbessert werden soll.
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